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Folge 20 ·7:56 ·13. Mai 2026

Steuern bei Geldanlagen - Was muss ich versteuern und wie kann ich sparen

đŸ’¶ Fast ein Drittel weg – So sparst du legal Steuern!

Steuern bei Geldanlagen: Was muss ich versteuern und wie spare ich legal?

In der zwanzigsten Folge von Finanzpost.de, dem Finanz- und Vorsorge-Podcast, sprechen Lia und Finanzexperte Maik Marx ĂŒber ein Thema, das fast jeden Anleger nervt: Steuern. Den Anstoß gibt Lias erste Dividende von fĂŒnfzehn Euro, von der gleich vier Euro Steuern abgezogen wurden – fast ein Drittel weg. Du erfĂ€hrst, welche Steuern wirklich anfallen, was der Sparerpauschbetrag bedeutet, wie die Verlustverrechnung funktioniert und mit welchen legalen Tricks du mehr von deiner Rendite behĂ€ltst. Wichtig vorab: Dies ist keine Steuerberatung, sondern eine verstĂ€ndliche Orientierung.

Die Abgeltungssteuer: pauschal auf alle KapitalertrÀge

Auf KapitalertrÀge greift in Deutschland die Abgeltungssteuer. Sie ist eine pauschale Steuer auf Zinsen, Dividenden und Kursgewinne und liegt bei 25 Prozent. Dazu kommt der SolidaritÀtszuschlag von 5,5 Prozent auf diese Steuer, sodass die Gesamtbelastung bei rund 26,375 Prozent landet. Bist du kirchensteuerpflichtig, kommen je nach Bundesland noch 8 oder 9 Prozent dazu, und du bist bei etwa 28 Prozent. Der Satz ist pauschal, egal wie hoch dein sonstiges Gehalt ist. Genau diese Pauschale erklÀrt, warum von Lias kleiner Dividende so viel verschwand. Die Grundbegriffe rund um Steuern und Rendite findest du kompakt in unserem Wissensbereich.

Was genau besteuert wird

Besteuert werden sĂ€mtliche KapitalertrĂ€ge, und die Liste ist lĂ€nger, als viele denken. Erstens Zinsen auf Sparbuch, Tagesgeld und Festgeld. Zweitens Dividenden aus Aktien. Drittens Kursgewinne, wenn du Aktien, ETFs oder Fonds mit Gewinn verkaufst. Viertens Zinsen aus Anleihen. Und fĂŒnftens die AusschĂŒttungen ausschĂŒttender ETFs. Auch thesaurierende ETFs, die ihre ErtrĂ€ge automatisch wieder anlegen, bleiben nicht steuerfrei – hier fĂŒhrt der Fonds die fĂ€llige Steuer ĂŒber die Vorabpauschale ab. Fast jeder Euro, den dein Geld verdient, fĂ€llt also grundsĂ€tzlich unter die Steuer. Wie sich die einzelnen Anlageklassen unterscheiden, zeigt dir unsere Anlage-Übersicht.

Freistellungsauftrag einrichten: dein erster Schritt zum Steuersparen.

Der Sparerpauschbetrag: dein steuerfreier Freibetrag

Der Sparerpauschbetrag ist ein Freibetrag, bis zu dem deine KapitalertrĂ€ge komplett steuerfrei bleiben. FĂŒr Alleinstehende betrĂ€gt er 1.000 Euro pro Jahr, fĂŒr gemeinsam veranlagte Verheiratete 2.000 Euro. Verdienst du im Jahr zum Beispiel 800 Euro an Dividenden und Zinsen, zahlst du darauf keinen Cent Steuern. Erst ab dem 1.001. Euro wird es steuerpflichtig. Dieser Freibetrag ist ein echtes Geschenk des Gesetzgebers, das viele Anleger schlicht verschenken, weil sie ihn nicht aktiv nutzen. Eine neutrale ErklĂ€rung der wichtigsten Grundlagen findest du bei der Deutschen Bundesbank.

Verlustverrechnung: aus Minus wird Steuervorteil

Wenn eine Anlage ins Minus rutscht, ist das Ă€rgerlich – steuerlich aber nicht ganz nutzlos. Verluste kannst du nĂ€mlich mit Gewinnen verrechnen, was Verlustverrechnung heißt. Machst du 1.000 Euro Gewinn mit Aktie A und 500 Euro Verlust mit Aktie B, zahlst du nur auf 500 Euro Steuern. Verluste, die du in einem Jahr nicht verrechnen kannst, trĂ€gt dein Broker automatisch ins nĂ€chste Jahr vor. Achtung bei den Verrechnungstöpfen: Aktienverluste dĂŒrfen nur mit Aktiengewinnen verrechnet werden, nicht mit Zinsen oder Dividenden. Wer das versteht, verschenkt keine Verluste mehr. Wie sich Gewinne und Verluste auf deine Rendite auswirken, kannst du mit unseren Rechnern durchspielen.

Steuererstattung als Scheck als Sinnbild fĂŒr zurĂŒckgeholte Steuern
Gut geplant holst du dir zu viel gezahlte Steuern zurĂŒck.
So holst du dir den Freibetrag

Den Sparerpauschbetrag bekommst du nicht automatisch: Du musst bei deiner Bank oder deinem Broker einen Freistellungsauftrag einrichten. Hast du mehrere Depots, darfst du den Freibetrag aufteilen, etwa 500 Euro bei Bank A und 500 Euro bei Bank B. Die Summe aller AuftrĂ€ge darf 1.000 Euro (bzw. 2.000 Euro) aber nicht ĂŒberschreiten. Ein paar Klicks im Online-Banking – und bis zu rund 264 Euro Steuern bleiben in deiner Tasche.

Die fĂŒnf besten legalen Steuertricks

Steuern sparen ist oft nur eine Frage der richtigen Reihenfolge. Erstens: den Freistellungsauftrag voll ausschöpfen, denn er ist gratis. Zweitens: thesaurierende ETFs nutzen, bei denen ErtrĂ€ge reinvestiert werden und die volle Steuerlast erst beim Verkauf greift – so arbeitet der Zinseszins lĂ€nger fĂŒr dich. Drittens: Verluste noch im selben Jahr realisieren, um sie mit Gewinnen zu verrechnen. Viertens: den Ehepartner einbeziehen, wenn dieser weniger verdient und FreibetrĂ€ge ungenutzt sind. Und fĂŒnftens: langfristig halten, denn jeder nicht verkaufte Gewinn schiebt die Steuer in die Zukunft. Welche Depots und Produkte dazu passen, vergleichst du in unserem Vergleich.

Steuern bei Geldanlagen – Was muss ich versteuern · Finanzpost auf YouTube

Sonderfall KryptowÀhrungen

KryptowĂ€hrungen folgen völlig anderen Regeln als Aktien oder ETFs. HĂ€ltst du deine Coins lĂ€nger als ein Jahr, sind die Gewinne komplett steuerfrei. Verkaufst du frĂŒher, gelten die Gewinne als privates VerĂ€ußerungsgeschĂ€ft und werden mit deinem persönlichen Steuersatz besteuert. Hier gibt es eine Freigrenze von 600 Euro pro Jahr – aber Vorsicht: Es ist eine Freigrenze, kein Freibetrag. Liegst du auch nur einen Euro darĂŒber, musst du den gesamten Gewinn versteuern, nicht nur den Teil oberhalb der 600 Euro. Kauf- und Verkaufsdaten solltest du daher sauber dokumentieren. Begriffe wie Freigrenze und Freibetrag erklĂ€rt dir unser Finanzlexikon.

Brauche ich ĂŒberhaupt eine SteuererklĂ€rung?

In vielen FĂ€llen nicht: FĂŒhrt deine deutsche Bank die Abgeltungssteuer automatisch ab, ist das Thema fĂŒr dich erledigt. Sie lohnt sich aber, wenn du Verluste in ein neues Jahr vortragen möchtest, wenn dein Freistellungsauftrag zu niedrig war und du zu viel gezahlte Steuern zurĂŒckholen willst, oder wenn du einen auslĂ€ndischen Broker nutzt, der keine deutsche Steuer abfĂŒhrt. In diesen FĂ€llen trĂ€gst du deine KapitalertrĂ€ge in der Anlage KAP deiner SteuererklĂ€rung ein. UnabhĂ€ngige Hilfe und Musterrechnungen findest du bei Finanztip und bei der Verbraucherzentrale.

Steuerunterlagen am Schreibtisch beim AusfĂŒllen der SteuererklĂ€rung
Mit Struktur statt Stress: die SteuererklĂ€rung Schritt fĂŒr Schritt.

Dein nÀchster Schritt: Freistellungsauftrag einrichten

Die wichtigste Erkenntnis dieser Folge ist erfreulich einfach: Den grĂ¶ĂŸten Hebel hast du nicht mit komplizierten Modellen, sondern mit dem Freistellungsauftrag, den du in wenigen Minuten einrichtest. PrĂŒfe ihn einmal im Jahr, verteile ihn passend auf deine Depots und denke bei der Wahl deiner ETFs an die thesaurierende Variante. Schon damit holst du dir Jahr fĂŒr Jahr Geld zurĂŒck, das sonst direkt ans Finanzamt fließt. Wenn du eine persönliche, ehrliche EinschĂ€tzung deiner Steuerstrategie möchtest, kannst du jederzeit ein kostenloses ErstgesprĂ€ch mit Maik buchen – ohne Verkaufsdruck.

Fazit: legal sparen statt verschenken

Steuern auf Geldanlagen wirken auf den ersten Blick frustrierend, doch mit Sparerpauschbetrag, Verlustverrechnung und ein paar cleveren Tricks behĂ€ltst du legal deutlich mehr von deiner Rendite. Wissen ist hier bares Geld wert. Hör dir die ganze Folge an, abonniere den Finanzpost.de-Podcast und richte gleich deinen Freistellungsauftrag ein. In der nĂ€chsten Folge geht es um die Altersvorsorge: gesetzliche Rente, Riester, RĂŒrup und betriebliche Altersvorsorge – und welche Optionen wirklich sinnvoll sind.

Shownotes zu dieser Folge +

Steuern bei Geldanlagen - Was muss ich versteuern und wie kann ich sparen

In der zwanzigsten Folge von Finanzpost.de: Der Finanz- und Vorsorge-Podcast erklĂ€ren dir Lia und Finanzexperte Maik Marx alles ĂŒber Steuern bei Geldanlagen! Welche Steuern fallen an? Wie nutzt du den Sparerpauschbetrag? Und wie sparst du legal Steuern?

Erfahre, was die Abgeltungssteuer ist (fĂŒnfundzwanzig Prozent plus Soli = sechsundzwanzig Komma drei sieben fĂŒnf Prozent, mit Kirchensteuer achtundzwanzig Prozent), was besteuert wird (Zinsen, Dividenden, Kursgewinne, Anleihen, ausschĂŒttende ETFs) und was der Sparerpauschbetrag ist (eintausend Euro fĂŒr Alleinstehende, zweitausend Euro fĂŒr Verheiratete). Maik zeigt dir, wie du den Freistellungsauftrag einrichtest und den Freibetrag optimal nutzt!

In dieser Folge erfÀhrst du
  • ✓ Was die Abgeltungssteuer ist: FĂŒnfundzwanzig Prozent plus Soli
  • ✓ Gesamtbelastung: Sechsundzwanzig Komma drei sieben fĂŒnf Prozent, mit Kirchensteuer achtundzwanzig Prozent
  • ✓ Was besteuert wird: Zinsen, Dividenden, Kursgewinne, Anleihen, ETFs
  • ✓ Was der Sparerpauschbetrag ist: Eintausend Euro / zweitausend Euro
  • ✓ Wie du den Freistellungsauftrag einrichtest und optimal nutzt
  • ✓ Wie Verlustverrechnung funktioniert (Gewinne und Verluste, Vortrag)
  • ✓ Unterschiedliche Verlustverrechnungstöpfe (Aktien, Zinsen, Dividenden)
  • ✓ Die fĂŒnf besten Steuertricks im Detail
  • ✓ Thesaurierende ETFs: Steuern erst beim Verkauf ⏰
  • ✓ Verluste realisieren: Noch im selben Jahr verkaufen
  • ✓ Besonderheiten bei KryptowĂ€hrungen (ĂŒber ein Jahr steuerfrei!)
  • ✓ Krypto-Freibetrag: Sechshundert Euro pro Jahr
Komplettes Transkript dieser Folge +

Lia: Hallo und herzlich willkommen. Ich bin Lia. Wisst ihr, was mir letzten Monat passiert ist? Ich habe meine erste Dividende bekommen, 15 Euro. Ich war total happy, bis ich gesehen habe, dass automatisch 4 Euro Steuern abgezogen wurden. Fast ein Drittel weg. Heute klÀren wir, welche Steuern bei Geldanlagen anfallen und wie wir legal Steuern sparen können. Maik, Steuern sind echt frustrierend. Kannst du mir helfen, das zu verstehen?

Maik Marx: Absolut, Lia. Steuern sind komplex, aber wichtig. Heute werden wir verstehen, welche Steuern auf KapitalertrÀge anfallen, was der Sparerpauschbetrag ist, wie Verlustverrechnung funktioniert und welche legalen Steuertricks es gibt.

Lia: Perfekt. Maik, welche Steuern fallen bei Geldanlagen an?

Maik Marx: In Deutschland gibt es die Abgeltungssteuer. Das ist eine pauschale Steuer auf KapitalertrÀge wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Die Abgeltungssteuer betrÀgt 25% plus SolidaritÀtszuschlag 5,5% darauf. Also insgesamt etwa 26,375%. Wenn du kirchensteuerpflichtig bist, kommen noch 8 oder 9 Prozent Kirchensteuer dazu, dann sind es etwa 28 Prozent insgesamt.

Lia: 25 Prozent Abgeltungssteuer plus Soli und eventuell Kirchensteuer. Das ist viel. Maik, was genau wird besteuert?

Maik Marx: Besteuert werden alle KapitalertrĂ€ge. Erstens Zinsen auf SparbĂŒcher, Tagesgeld, Festgeld. Zweitens Dividenden von Aktien. Drittens Kursgewinne beim Verkauf von Aktien, ETFs oder Fonds. Viertens Zinsen aus Anleihen. Und fĂŒnftens ausschĂŒttende ETFs. Bei thesaurierenden ETFs werden die ErtrĂ€ge auch versteuert, aber automatisch vom Fonds abgefĂŒhrt.

Lia: Zinsen, Dividenden, Kursgewinne, alles wird besteuert. Maik, was ist der Sparerpauschbetrag?

Maik Marx: Der Sparerpauschbetrag ist ein Freibetrag, bis zu dem KapitalertrĂ€ge steuerfrei sind. FĂŒr Alleinstehende betrĂ€gt er 1.000 Euro pro Jahr, fĂŒr Verheiratete 2.000 Euro. Das bedeutet, wenn du im Jahr 800 Euro Dividenden und Zinsen bekommst, zahlst du keine Steuern. Erst ab dem 1.010 Euro werden Steuern fĂ€llig. Der Sparerpauschbetrag ist sehr wichtig, weil er dir erlaubt, steuerfrei ErtrĂ€ge zu erzielen.

Lia: 1.000 Euro fĂŒr Alleinstehende. 2.000 fĂŒr Verheiratete. Maik, wie nutze ich den Sparerpauschbetrag?

Maik Marx: Du musst bei deiner Bank oder deinem Broker einen Freistellungsauftrag einrichten. Damit teilst du der Bank mit, dass du den Sparerpauschbetrag nutzen willst. Die Bank zieht dann bis zu 1.000 Euro keine Steuern ab. Wenn du mehrere Depots hast, kannst du den Freibetrag aufteilen, zum Beispiel 500 Euro bei Bank A und 500 Euro bei Bank B. Wichtig, die Summe darf 1.000 Euro nicht ĂŒberschreiten.

Lia: Freistellungsauftrag einrichten, Freibetrag aufteilen. Verstanden. Maik, was passiert, wenn ich Verluste mache?

Maik Marx: Verluste kannst du mit Gewinnen verrechnen. Das nennt man Verlustverrechnung. Wenn du zum Beispiel 1.000 Euro Gewinn mit Aktie A machst und 500 Euro Verlust mit Aktie B, musst du nur auf 500 Euro Steuern zahlen. Verluste können auch ins nÀchste Jahr vorgetragen werden. Aber Achtung, es gibt unterschiedliche Verlustverrechnungstöpfe. Aktienverluste können nur mit Aktiengewinnen verrechnet werden, nicht mit Zinsen oder Dividenden.

Lia: Verlustverrechnung. Vortrag ins nÀchste Jahr. Unterschiedliche Töpfe. Maik, was sind Steuertricks, um legal Steuern zu sparen?

Maik Marx: Es gibt mehrere legale Möglichkeiten. Erstens, Freistellungsauftrag voll ausschöpfen. Viele Menschen vergessen das und verschenken Geld. Zweitens, thesaurierende ETFs nutzen. Bei thesaurierenden ETFs werden ErtrÀge reinvestiert und du zahlst Steuern erst beim Verkauf. Dadurch profitierst du lÀnger vom Zinseszinseffekt. 3. Verluste realisieren. Wenn du Verluste hast, verkaufe die Positionen noch im selben Jahr, um sie mit Gewinnen zu verrechnen. 4. Ehepartner einbeziehen. Wenn dein Partner weniger verdient, kann er KapitalertrÀge erzielen, die niedriger besteuert werden. 5. Langfristig halten. Je lÀnger du hÀltst, desto lÀnger schiebst du die Steuern auf.

Lia: Freistellungsauftrag. Thesaurierende ETFs. Verluste realisieren. Ehepartner langfristig halten. Das sind gute Tipps. Maik, was ist mit KryptowÀhrungen?

Maik Marx: KryptowĂ€hrungen werden anders besteuert. Wenn du Krypto lĂ€nger als ein Jahr hĂ€ltst, sind Gewinne steuerfrei. Wenn du kĂŒrzer als ein Jahr hĂ€ltst, werden Gewinne als private VerĂ€ußerungsgeschĂ€fte besteuert mit deinem persönlichen Steuersatz. Es gibt einen Freibetrag von 600 Euro pro Jahr. Wenn du mehr als 600 Euro Gewinn machst, musst du alles versteuern, nicht nur den Betrag ĂŒber 600 Euro.

Lia: Krypto ĂŒber ein Jahr steuerfrei. Unter ein Jahr persönlicher Steuersatz. 600 Euro Freibetrag. Maik, muss ich eine SteuererklĂ€rung machen?

Maik Marx: Wenn deine Bank die Steuern automatisch abfĂŒhrt, musst du normalerweise keine SteuererklĂ€rung machen. Aber es kann sinnvoll sein, zum Beispiel wenn du Verluste vortragen willst oder wenn du auslĂ€ndische Broker nutzt, die keine deutschen Steuern abfĂŒhren. Dann musst du die ErtrĂ€ge in der Anlage KAP deiner SteuererklĂ€rung angeben.

Lia: SteuererklĂ€rung optional, aber manchmal sinnvoll. Maik, vielen Dank fĂŒr diese klare ErklĂ€rung. Ich werde jetzt meinen Freistellungsauftrag einrichten.

Maik Marx: Sehr gut, Lia. Steuern sind nervig, aber mit den richtigen Tricks kannst du legal viel sparen.

Lia: Genau. Und liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, nutzt euren Sparerpauschbetrag, richtet FreistellungsauftrĂ€ge ein und ĂŒberlegt euch, thesaurierende ETFs zu nutzen. In unserer nĂ€chsten Folge sprechen wir ĂŒber Altersvorsorge, gesetzliche Rente, Riester, RĂŒrup, betriebliche Altersvorsorge. Seid also unbedingt wieder dabei.

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