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Steuern · 13 Min Lesezeit

Steuererklärung selbst machen: in 60 Minuten

Welche Software, welche Unterlagen, wie du Schritt für Schritt durch die Felder kommst. Für Angestellte ohne Vorkenntnisse.

Plangenial Redaktion 17. März 2026 13 Min Lesezeit
Steuererklärung selbst machen: in 60 Minuten

Steuererklärung selbst machen ist 2026 in 60 Minuten erledigt, wenn du weißt, welche Software du nutzt, welche Unterlagen du brauchst und wie du dich durch die Felder arbeitest. Hier der schmerzfreie Pfad.

01 Welche Software?

Für Angestellte ohne Selbständigkeit: WISO Steuer (~30 €), SmartSteuer (~30 €), oder kostenlos „Mein ELSTER" direkt vom Finanzamt. Premium: Taxfix (35–60 € je nach Komplexität, sehr einfacher Frage-Modus).

02 Was du sammeln musst

  • ·Lohnsteuerbescheinigung (kommt vom Arbeitgeber im Januar)
  • ·Bescheinigung über Vorsorgeaufwendungen (Krankenkasse, BU, Riester)
  • ·Werbungskosten: Fahrtkosten, Arbeitsmittel, Fortbildung, Bewerbungen
  • ·Außergewöhnliche Belastungen (Krankheits-, Pflegekosten)
  • ·Spendenbescheinigungen

03 Werbungskosten: meist der größte Posten

Das Finanzamt berücksichtigt automatisch den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 €. Darüber hinaus kennt das EStG u. a. die Entfernungspauschale (30 ct/km), die Homeoffice-Pauschale (6 €/Tag, max. 1.260 €/Jahr) und Regeln zur Abschreibung von Arbeitsmitteln. Was davon auf dich zutrifft, prüfst du selbst, deine Steuer-Software führt dich durch die Felder; verbindliche Auskünfte geben Finanzamt oder Steuerberater.

Tipp

Steuererklärung lohnt fast immer, durchschnittliche Rückerstattung liegt bei 1.072 € (Statistisches Bundesamt). Vier Jahre Frist rückwirkend.

Zusammenfassung

Take-Aways.

  • Software: WISO, SmartSteuer oder Taxfix.
  • Belege im Januar/Februar sammeln.
  • Werbungskosten = meist der größte Posten, prüfe selbst, was auf dich zutrifft.
  • Im Schnitt 1.072 € Rückerstattung.

Bilder erzählen oft mehr als ein Absatz Text. Was du oben siehst, ist nicht inszeniert: So sehen unsere Arbeitsgespräche tatsächlich aus. Zwei Menschen, ein konkretes Thema, viel Papier, einige offene Fragen. Wer einmal eine plangenial-Unternehmensberatung mitgemacht hat, kennt diesen Rhythmus zwischen Verstehen und Rechnen, zwischen Bauchgefühl und Tabelle.

Wer das Thema noch tiefer verstehen will, findet in unserem Podcast die Langform. 30 bis 60 Minuten Zeit für Beispiele, Hörerfragen und ehrliche Diskussion zwischen Lia und Maik. Wir machen das nicht, um Reichweite aufzubauen, sondern weil wir glauben, dass Geld-Wissen in Deutschland öffentlich zugänglich gehört. Ohne Provisionsdruck, ohne Affiliate-Links, ohne dass am Ende ein Produkt verkauft wird.

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Vertiefend im Podcast

Hör die passende Folge: „Finanzpsychologie verstehen"

Veröffentlicht am 17. März 2026 · 11:30 · Warum wir bei Geld so oft gegen unseren eigenen Vorteil entscheiden, und welche fünf Denkfallen jeder Anleger kennen sollte.

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PG
Über die Autor:innen

Plangenial Redaktion

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Bildung und Information. Er stellt keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung dar (StBerG, RDG, KWG, WpHG, GewO). Für individuelle Entscheidungen wende dich an qualifizierte Honorarberater:innen oder Steuerberater:innen. Mehr im Impressum.