Bitcoin, Ethereum, Solana, Krypto ist 2026 keine Randerscheinung mehr. Aber gehört es ins Portfolio einer durchschnittlichen Sparerin? Wir erklären, was Krypto ist, wie es funktioniert, und wie viel Sinn ein Krypto-Anteil macht.
01 Was ist eine Kryptowährung?
Eine digitale, dezentrale Währung, die ohne Bank oder Staat funktioniert. Statt einer Zentralbank verwaltet ein Computer-Netzwerk (die „Blockchain") alle Transaktionen. Bitcoin (gestartet 2009) ist die älteste und größte. Ethereum bietet zusätzlich Smart Contracts, programmierbare Verträge.
02 Risiken & Chancen
- ·Sehr hohe Volatilität: -50 % in einem Monat ist möglich.
- ·Keine Einlagensicherung. Beim Hack der Börse ist das Geld weg.
- ·Hohe Renditechance: Bitcoin hat in 10 Jahren mehrere Tausend Prozent gemacht, könnte aber auch 50 % verlieren und nie wieder kommen.
- ·Steuerfrei bei Haltedauer >1 Jahr (für Privatpersonen, in Deutschland).
03 Wie viel ist sinnvoll?
Finanzjournalisten und Verbraucherschützer nennen als Faustregel höchstens 5–10 % vom freien Anlagevermögen, also Geld, dessen Verlust du verschmerzen könntest. Beispiel: Wer bei 30.000 € Depot einen 1.500 €-Bitcoin-Anteil hält, profitiert bei Wertsteigerung, ein Verlust wäre aber nicht ruinös. Ob und wie viel, entscheidest du selbst.
Krypto-Börsen wie Bitvavo, Coinbase, Kraken oder Bison (Sparkasse). Achte auf BaFin-Regulierung, niedrige Gebühren (<0,5 %) und einfache Steuerübersicht.
Take-Aways.
- →Krypto ist Spielgeld, kein Notgroschen-Ersatz.
- →Gängige Faustregel von Verbraucherschützern: maximal 5–10 % des freien Vermögens, deine Entscheidung.
- →Für die Besteuerung gelten besondere Regeln (§ 23 EStG, Haltefrist), lies selbst nach oder frag beim Finanzamt.
- →Nur bei BaFin-regulierten Börsen.